Randomisierte kontrollierte Studieunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft I-FAST-06 Standardprüfung
Trennkost vs. normale ausgewogene Kost
Similar weight loss with low-energy food combining or balanced diets.
Kurzüberblick
Golay A et al.. Int J Obes Relat Metab Disord 2000 · PMID 10805507 · DOI 10.1038/sj.ijo.0801185
Das Trennen von Lebensmittelgruppen brachte keinen zusätzlichen Gewichtsverlust.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: moderat
Verständliche Zusammenfassung
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Trennkost (dissoziiert) vs. ausgewogene Kost bei gleicher Energie
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
RCT, 6 Wochen stationär
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
54; Patientinnen und Patienten mit Adipositas
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Kein Unterschied.
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
6,2 vs. 7,5 kg
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Das Kombinieren in Mahlzeiten spielt für das Gewicht keine Rolle.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Kurz; klein
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Widerspricht C-FAST-06.
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Schweizer Studie.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Effekte auf Verdauungsbeschwerden.
Wissenschaftliche Detailprüfung
1. Vollständige Quellenangabe
- Autorinnen und Autoren
- Golay A et al.
- Fachzeitschrift
- Int J Obes Relat Metab Disord
- Jahr
- 2000
- Identifikator
- PMID 10805507 DOI 10.1038/sj.ijo.0801185
- Verifizierung
- verifiziert – PubMed efetch 2026-10-25 (this agent)
- Zurückgezogen
- nein
- Korrekturen
- keine
- Geprüfter Umfang
- nur Abstract
- Interessenkonflikte und Finanzierung
im Abstract nicht angegeben
2. Forschungsfrage
Trennkost (dissoziiert) vs. ausgewogene Kost bei gleicher Energie
3. Studiendesign und Population
- Studiendesign
- Randomisierte kontrollierte Studie – RCT, 6 Wochen stationär
- Population
Patientinnen und Patienten mit Adipositas
- Land
Schweiz
- Zeitraum
6 Wochen
- Stichprobengröße
54
- Ein- und Ausschlusskriterien
Wie im Abstract beschrieben; Details im Abstract nicht verfügbar.
4. Methoden und Endpunkte
- Exposition / Intervention
Dissoziierte Kost („Trennkost“) 1100 kcal
- Vergleichsgruppe
Ausgewogene Kost 1100 kcal
- Endpunkte
Gewicht, Körperfett, Stoffwechselmarker
- Statistische Methoden
Gruppenvergleich
5. Tatsächliche Ergebnisse
- Ergebnisse
Gewichtsverlust 6,2 +/- 0,6 vs. 7,5 +/- 0,4 kg (n. s.); ähnliche Veränderungen bei Fett und Taille-Hüft-Verhältnis; Glukose, Insulin, Cholesterin, TG sanken ähnlich; der Blutdruck sank nur mit der ausgewogenen Kost signifikant.
- Absolute Risiken
nicht berichtet
- Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren
Bei identischer Energie und Zusammensetzung brachte Trennkost keinen zusätzlichen Gewichts- oder Fettverlust.
6. Stärken
- Kontrollierte Verpflegung im Krankenhaus
7. Schwächen
- Kurz
- Klein
8. Risiko systematischer Verzerrungen
- Orientierendes Instrument
- RoB 2
- Art der Einschätzung
- vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
- Formale Vollbewertung
- nein
- Gesamturteil Biasrisiko
- einige Bedenken
- Begründung
Kleine Studie.
9. Bewertung der statistischen Interpretation
Kein Unterschied.
10. Relevanz für die konkrete Aussage
Widerspricht C-FAST-06.
11. Unabhängige Gegenbefunde
12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa
Schweizer Studie.
13. Methodisches Gesamturteil
Kein Nutzen durch das Trennen von Lebensmitteln.
| Mehrdimensionale Bewertung | |
|---|---|
| Authentizität der Quelle | verifiziert |
| Methodische Qualität | moderat |
| Biasrisiko | einige Bedenken |
| Präzision der Ergebnisse | niedrig |
| Direkte Relevanz | indirekt |
| Reproduzierbarkeit | unbekannt |
| Konsistenz mit der Gesamtevidenz | unbekannt |
| Regionale Übertragbarkeit | hoch |
| Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv) | nicht anwendbar |
14. Offene Fragen
Keine über die genannten hinaus.
15. Verknüpfte Faktenchecks
- Mahlzeiten sollten aus einem einzigen Gericht bestehen, ohne verschiedene Lebensmittel zu mischen; ein einziges Gericht aus erlaubten Lebensmitteln reicht zum Leben. – Studien, die der Behauptung widersprechen oder sie einschränken