Narrativer Übersichtsartikelunabhängige GegenprüfungAbstract geprüft★ wichtige Studie I-FSH-114 Tiefenprüfung

Aquakultur 20 Jahre später

A 20-year retrospective review of global aquaculture.

Kurzüberblick

Naylor RL et al.. Nature 2021 · PMID 33762770 · DOI 10.1038/s41586-021-03308-6

Fischfarmen brauchen heute weniger Wildfisch pro Kilogramm Zuchtfisch, sind aber weiterhin auf Futterbestandteile aus dem Meer angewiesen.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: moderat

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

20 Jahre Aquakultur überblicken.

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Narrativer Übersichtsartikel.

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

Weltweit.

Was wurde tatsächlich festgestellt?

Niedrigeres Fish-in-Fish-out-Verhältnis; anhaltende Abhängigkeit von marinen Rohstoffen.

Wie groß war der beobachtete Effekt?

Nicht im Abstract.

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Das Futterproblem ist kleiner geworden, aber nicht verschwunden.

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Nur Abstract geprüft.

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Die Behauptung ist veraltet.

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Hoch.

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Die Nettobilanz für Lachs heute.

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Naylor RL et al.
Fachzeitschrift
Nature
Jahr
2021
Identifikator
PMID 33762770 DOI 10.1038/s41586-021-03308-6
Verifizierung
verifiziert – PubMed efetch 2026-10-26; Crossref checked
Zurückgezogen
nein
Korrekturen

Zwei Korrekturen des Verlags (Nature 2021;593:E12 und 595:E36); Inhalt nicht gelesen

Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

Research Support, Non-U.S. Gov't

2. Forschungsfrage

Wie hat sich die weltweite Aquakultur zwischen 1997 und 2017 entwickelt?

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Narrativer Übersichtsartikel – Narrativer Übersichtsartikel (20-Jahres-Update von Naylor et al. 2000)
Population

Weltweite Aquakultur

Land

Weltweit

Zeitraum

1997-2017

Stichprobengröße

Nicht zutreffend

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Praktiken der Aquakultur

Vergleichsgruppe

Lage im Jahr 2000

Endpunkte

Produktion, Futtereffizienz, Fish-in-Fish-out-Verhältnis, Nachhaltigkeit

Statistische Methoden

Deskriptiv

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

„Große Fortschritte gab es auch bei der Futtereffizienz und der Fischernährung in der Aquakultur, wodurch das Fish-in-Fish-out-Verhältnis für alle gefütterten Arten sank, obwohl die Abhängigkeit von marinen Rohstoffen fortbesteht und die Abhängigkeit von terrestrischen Rohstoffen zugenommen hat.“ Die Aquakultur im Binnenland, besonders in Asien, trug am meisten zu den Produktionsmengen und zur Ernährungssicherheit bei.

Absolute Risiken

nicht zutreffend

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

Steuerung, Technik und Management haben sich in vielen Fällen verbessert; Krankheitserreger, Parasiten und Futter bleiben Herausforderungen.

6. Stärken

  • Maßgebliches Update durch die Autoren des Reviews von 2000

7. Schwächen

  • Narrativ; nur Abstract; keine Zahlen zur Netto-Fischbilanz gelesen

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
none applicable
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
nicht beurteilbar
Begründung

Narrativer Übersichtsartikel.

9. Bewertung der statistischen Interpretation

10. Relevanz für die konkrete Aussage

C-FSH-11: Das Fish-in-Fish-out-Verhältnis sank für alle gefütterten Arten; die Abhängigkeit von marinen Rohstoffen besteht fort.

11. Unabhängige Gegenbefunde

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Hoch.

13. Methodisches Gesamturteil

Schwächt die Behauptung in der Gegenwartsform ab, ohne sie vollständig zu widerlegen.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätmoderat
Biasrisikonicht beurteilbar
Präzision der Ergebnissenicht anwendbar
Direkte Relevanzdirekt
Reproduzierbarkeitunbekannt
Konsistenz mit der Gesamtevidenzkonsistent
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

15. Verknüpfte Faktenchecks