Sonstigesunabhängige GegenprüfungAbstract geprüft I-SOD-115 Standardprüfung

Ein Erfrischungsgetränk enthält etwa 6 g CO2 pro Liter

Ethanol as a Probe for the Mechanism of Bubble Nucleation in the Diet Coke and Mentos Experiment.

Kurzüberblick

Kuntzleman TS, Kuntzleman JT. Molecules 2021 · PMID 33802982 · DOI 10.3390/molecules26061691

Chemische Forschung gibt an, dass kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke im Allgemeinen etwa 6 g Kohlendioxid pro Liter enthalten.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: moderat

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Untersuchen, wie sich in Softdrinks Blasen bilden.

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Laborexperimente.

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

Nicht zutreffend.

Was wurde tatsächlich festgestellt?

Gibt den üblichen CO2-Gehalt von Softdrinks an (~6 g/L).

Wie groß war der beobachtete Effekt?

Nicht zutreffend.

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Ein Getränk von 300 mL enthält weniger als 2 g CO2.

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Näherungswert.

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Zeigt, dass das CO2 in einem Getränk winzig ist im Vergleich zu dem, was der Körper produziert.

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Anwendbar.

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Keine Gesundheitsstudie.

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Kuntzleman TS, Kuntzleman JT
Fachzeitschrift
Molecules
Jahr
2021
Identifikator
PMID 33802982 DOI 10.3390/molecules26061691
Verifizierung
verifiziert – PubMed efetch 2026-10-26 + Crossref 2026-10-26
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

Im Abstract-Eintrag nicht angegeben

2. Forschungsfrage

Wie beeinflusst Ethanol die Blasenkeimbildung und das CO2-Entgasen in kohlensäurehaltigen Getränken?

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Sonstiges – Physikalisch-chemische Experimente zum Entgasen von CO2
Population

Nicht zutreffend

Land

USA

Zeitraum

2021

Stichprobengröße

Nicht zutreffend

Ein- und Ausschlusskriterien

Nicht zutreffend

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Kohlensäurehaltige Getränke und kohlensäurehaltiges Wasser mit Ethanol

Vergleichsgruppe

Ohne Ethanol

Endpunkte

Kritische CO2-Konzentration für das Entgasen

Statistische Methoden

Modellanpassung

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

Passagen im Volltext (PMC8002754, geprüft am 2026-10-26): „Carbonated sodas contain about ~6.0 g CO2 L-1“ und „carbonated soft drinks generally contain ~6.0 g of CO2“ pro Liter.

Absolute Risiken

nicht zutreffend

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

Mechanistische Schlussfolgerungen zur Blasenkeimbildung (für die Gesundheit nicht relevant).

6. Stärken

  • Quantitative Angabe zum CO2-Gehalt

7. Schwächen

  • CO2-Gehalt als allgemeine Näherung angegeben, nicht je Marke gemessen

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
none applicable
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
nicht beurteilbar
Begründung

Nur als Quelle für den üblichen CO2-Gehalt verwendet.

9. Bewertung der statistischen Interpretation

300 mL x 6 g/L = 1,8 g CO2 (stats/C-SOD-13_co2_budget.py).

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Liefert den üblichen CO2-Gehalt von Softdrinks, mit dem die Behauptung geprüft wird, eine Pepsi mit 300 mL übersteige die tägliche CO2-Produktion des Körpers.

11. Unabhängige Gegenbefunde

Keine.

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Der Kohlensäuregehalt ist auf allen Märkten ähnlich (Annahme).

13. Methodisches Gesamturteil

Geeignete Quelle für eine Berechnung der Größenordnung.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätmoderat
Biasrisikonicht beurteilbar
Präzision der Ergebnissemoderat
Direkte Relevanzindirekt
Reproduzierbarkeitunbekannt
Konsistenz mit der Gesamtevidenzkonsistent
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

Markenspezifische Messungen.

15. Verknüpfte Faktenchecks