Metaanalyseunabhängige GegenprüfungAbstract geprüft I-SRC-124 Standardprüfung

Risikofaktoren für Reflux in Saudi-Arabien

Prevalence and risk factors of gastro-oesophageal reflux disease in Saudi Arabia: a systematic review and meta-analysis.

Kurzüberblick

Alhafid IA et al.. BMJ Open 2026 · PMID 42303406 · DOI 10.1136/bmjopen-2026-118665

Schmerzmittel und Rauchen waren mit Reflux verbunden; häufiges Tee- oder Kaffeetrinken nicht.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: moderat

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Risikofaktoren für Reflux am Golf finden

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Metaanalyse

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

14 Studien

Was wurde tatsächlich festgestellt?

Rauchen und NSAR, nicht Tee/Kaffee

Wie groß war der beobachtete Effekt?

31,6 % vs. 31,3 % Prävalenz

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Tee ist keine Hauptursache für Reflux

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Heterogene Daten

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Widerspricht der Behauptung (regional)

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Hoch für die arabische Region

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Alhafid IA et al.
Fachzeitschrift
BMJ Open
Jahr
2026
Identifikator
PMID 42303406 DOI 10.1136/bmjopen-2026-118665
Verifizierung
verifiziert – PubMed efetch 2026-10-26; Crossref works record checked; dietary-factor results read in Europe PMC full text PMC13288702
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

Keine angegeben.

2. Forschungsfrage

Wie hoch sind Prävalenz und Risikofaktoren von GERD in Saudi-Arabien und anderen GCC-Ländern?

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Metaanalyse – Systematischer Review und Metaanalyse von Prävalenzstudien
Population

Erwachsene in Saudi-Arabien

Land

Saudi-Arabien

Zeitraum

Suche ohne Zeitgrenzen; veröffentlicht 2026

Stichprobengröße

14 Studien, 17.927 Teilnehmende

Ein- und Ausschlusskriterien

Querschnittsstudien zur GERD-Prävalenz

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Risikofaktoren einschließlich häufigem Kaffee-/Teekonsum

Vergleichsgruppe

Nicht häufig

Endpunkte

GERD-Prävalenz; Odds Ratios

Statistische Methoden

Random-Effects-Metaanalyse; JBI-Bewertung

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

Gepoolte GERD-Prävalenz 32 % (22 %-44 %; I2 99,4 %). NSAR (OR 1,78) und Rauchen (OR 1,59) erhöhten die Chancen. Häufiger Kaffee-/Teekonsum: GERD-Prävalenz 31,6 % vs. 31,3 %; kein signifikanter Risikofaktor (Volltext).

Absolute Risiken

nicht anwendbar

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

GERD ist in Saudi-Arabien häufig; NSAR und Rauchen sind damit verbundene Risikofaktoren.

6. Stärken

  • Regionale (arabische) Daten
  • Registriertes Protokoll

7. Schwächen

  • Extreme Heterogenität
  • Kaffee und Tee zusammengefasst; selbstberichtet

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
AMSTAR 2
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
einige Bedenken
Begründung

Heterogene Querschnittsstudien.

9. Bewertung der statistischen Interpretation

31,6 % vs. 31,3 %: kein bedeutsamer Unterschied (stats/C-SRC-24_tea.py).

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Daten aus der arabischen Region: Häufiges Kaffee-/Teetrinken war kein Risikofaktor für Reflux, anders als Rauchen und Schmerzmittel.

11. Unabhängige Gegenbefunde

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Die regionale Relevanz für Ägypten (ähnliche Teegewohnheiten) ist höher als bei ostasiatischen Daten.

13. Methodisches Gesamturteil

Regionales Nullergebnis.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätmoderat
Biasrisikoeinige Bedenken
Präzision der Ergebnisseniedrig
Direkte Relevanzindirekt
Reproduzierbarkeitunbekannt
Konsistenz mit der Gesamtevidenzkonsistent
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

15. Verknüpfte Faktenchecks