Metaanalyseunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft★ wichtige Studie I-WHT-04 Tiefenprüfung

Wie häufig ist Zöliakie?

Global Prevalence of Celiac Disease: Systematic Review and Meta-analysis.

Kurzüberblick

Singh P et al.. Clin Gastroenterol Hepatol 2018 · PMID 29551598 · DOI 10.1016/j.cgh.2017.06.037

Weltweit hat etwa 1 von 70 Menschen Zöliakie-Antikörper und etwa 1 von 140 eine durch Biopsie bestätigte Erkrankung.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: moderat

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Prävalenz

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Metaanalyse

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

96 Studien

Was wurde tatsächlich festgestellt?

0,7–1,4 %

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Zöliakie ist real und nicht selten

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Heterogenität

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Widerspricht der Leugnung glutenbedingter Krankheit

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Hoch

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Ursachen von Beschwerden bei Menschen ohne Zöliakie

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Singh P et al.
Fachzeitschrift
Clin Gastroenterol Hepatol
Jahr
2018
Identifikator
PMID 29551598 DOI 10.1016/j.cgh.2017.06.037
Verifizierung
verifiziert – PubMed efetch 2026-10-25
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

Im PubMed-Eintrag nicht angegeben.

2. Forschungsfrage

Weltweite Prävalenz der Zöliakie

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Metaanalyse – Systematischer Review und Metaanalyse
Population

Allgemeinbevölkerung

Land

Weltweit

Zeitraum

1991–März 2016

Stichprobengröße

96 Artikel; 275.818 (Serologie), 138.792 (Biopsie)

Ein- und Ausschlusskriterien

Diagnose nach ESPGHAN-Kriterien

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Nicht zutreffend

Vergleichsgruppe

Nicht zutreffend

Endpunkte

Seroprävalenz; durch Biopsie bestätigte Prävalenz

Statistische Methoden

Gepoolte Prävalenz

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

Seroprävalenz 1,4 % (1,1–1,7 %); durch Biopsie bestätigt 0,7 % (0,5–0,9 %); nach Region 0,4 % Südamerika, 0,5 % Afrika und Nordamerika, 0,6 % Asien, 0,8 % Europa/Ozeanien; höher bei Frauen (0,6 % vs. 0,4 %) und Kindern (0,9 % vs. 0,5 %).

Absolute Risiken

Prävalenz 0,7–1,4 %

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

Zöliakie wird weltweit berichtet; Prävalenz 1,4 % nach Serologie, 0,7 % nach Biopsie.

6. Stärken

  • Weltweit

7. Schwächen

  • Heterogene Quellen

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
AMSTAR 2
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
einige Bedenken

9. Bewertung der statistischen Interpretation

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Zeigt, dass glutenbedingte Malabsorption eine spezifische Krankheit ist, die etwa 1 % betrifft (C-WHT-02, C-GRN-01, C-GRN-03).

11. Unabhängige Gegenbefunde

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Hoch.

13. Methodisches Gesamturteil

Zentrale Referenz zur Häufigkeit der Zöliakie.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätmoderat
Biasrisikoeinige Bedenken
Präzision der Ergebnissehoch
Direkte Relevanzdirekt
Reproduzierbarkeitrepliziert
Konsistenz mit der Gesamtevidenzkonsistent
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

Prävalenz in Ägypten.

15. Verknüpfte Faktenchecks