Die Phosphorsäure in Cola lauge die Knochen aus; Frauen, die täglich Cola trinken (gezuckert oder Diät), hätten eine um 3,7 % niedrigere Knochendichte an der Hüfte.
Originalaussage
حمض فوسفوريك يستنزف العظام ... في دراسة عظام فرامنغهام عام 2006، النساء اللواتي يشربن كولا يومياً (سكرية أو دايت) كانت كثافة عنق عظم الفخذ لديهن أقل بنسبة 3.7%، رغم تعديل النتائج للعمر والكالسيوم وفيتامين د.
wörtlich laut Quelle. Übersetzung durch das Projekt; maßgeblich ist der arabische Wortlaut.
Übersetzung
Die Phosphorsäure in Cola lauge die Knochen aus; Frauen, die täglich Cola trinken (gezuckert oder Diät), hätten eine um 3,7 % niedrigere Knochendichte an der Hüfte.
Herkunft
- Quellenstatus
- Archiv-Redaktion
- Zuschreibung
- Archivredaktion (Studienauswahl und Begleittext stammen vom Archiv, nicht unbedingt von Elawady)
- Herkunft
- https://eltayebat.com/rule/soda/
- Unsicherheit der Zuschreibung
- Die Startseite des Archivs gibt an, dass der Abschnitt über verbotene Lebensmittel durch Forschung „unabhängig von Dr. Diaas Worten“ gestützt werde. Es wurden keine Belege gefunden, dass Elawady selbst diese Studien zitiert hat.
- Behaupteter Wirkmechanismus
Phosphorsäure senke das Kalzium-Phosphor-Verhältnis; Verdrängung von Milch.
- Behaupteter gesundheitlicher Effekt
Niedrigere Knochenmineraldichte, Osteoporose.
- Betroffene Bevölkerungsgruppe
Ältere Frauen
- Geografische Einschränkung durch Elawady
keine gefunden
Wissenschaftliche Bewertung
Unklar / unzureichende Evidenz – Die Datenlage lässt keine Bewertung in die eine oder andere Richtung zu.
Evidenzsicherheit: niedrig – Weitere Forschung wird die Einschätzung wahrscheinlich deutlich beeinflussen.
1. Was wurde behauptet?
Die Phosphorsäure in Cola verursache Knochenschwund.
2. Was ist daran nachweislich richtig?
Tucker 2006 (A-SOD-03) fand bei Frauen, die täglich Cola tranken, eine um 3,7 % niedrigere Knochendichte am Schenkelhals als bei <1/Monat; ähnlich bei Diät-Cola. Ahn 2021 (I-SOD-07) berichtete bei Erwachsenen einen inversen Zusammenhang zwischen dem Konsum zuckergesüßter Getränke und der Knochendichte.
3. Was ist falsch oder übertrieben?
Der Zusammenhang fand sich nur bei Frauen, an den Hüftstellen, nicht aber an der Wirbelsäule, und nicht bei kohlensäurehaltigen Getränken außer Cola. Die gesamte Phosphoraufnahme war bei täglichen Cola-Trinkerinnen nicht höher; der Phosphorsäure-Mechanismus ist also nicht nachgewiesen. Das Design ist querschnittlich; die Autoren forderten eine Bestätigung. Die Verdrängung von Milch und Confounding sind alternative Erklärungen.
4. Was bleibt ungeklärt?
Ob Cola Knochenbrüche verursacht.
5. Welche Studien sprechen dafür?
6. Welche Studien sprechen dagegen?
A-SOD-03 selbst (kein Zusammenhang bei Männern oder bei Getränken außer Cola).
7. Was gilt für Deutschland und Europa?
Hier wurden keine Bedenken von EU-Behörden zu Phosphorsäure in zugelassenen Mengen gesichtet.
8. Was ist über Ägypten bekannt?
Keine Ägypten-spezifischen Daten.
9. Welche praktische Schlussfolgerung ist angemessen?
Nicht täglich Cola zu trinken ist vernünftig; der spezifische Knochenmechanismus ist nicht belegt.
Bewertungsdetails
- Begründung der Evidenzsicherheit
Querschnittlicher Zusammenhang nur bei Frauen (nicht bei Männern, nicht an der Wirbelsäule); eine Metaanalyse von 2021 überwiegend beobachtender Studien fand inverse Zusammenhänge zwischen zuckergesüßten/kohlensäurehaltigen Getränken und Knochendichte, aber die Kausalität und die spezifische Rolle der Phosphorsäure sind nicht belegt.
- Quellenqualität
Zahlen korrekt; „laugt die Knochen aus“ ist ein ursächlicher Mechanismus, den die Studie nicht zeigt.
- Regionale Übertragbarkeit
Moderat.
- Individuelle Ausnahmen
Nicht zutreffend.
- Regionaler Geltungsanspruch
- allgemein (biologisch/medizinisch)
- Zuletzt überprüft
- 25. Oktober 2026 vorläufig
Einfach erklärt
Frauen, die täglich Cola tranken, hatten in einer US-Studie eine etwas niedrigere Knochendichte an der Hüfte, Männer jedoch nicht, und andere Sprudelgetränke zeigten keinen Zusammenhang. Ein späterer Review fand, dass Menschen, die mehr zuckerhaltige Getränke trinken, eher eine niedrigere Knochendichte haben. Diese Studien können aber keine Ursache zeigen. Ob die Phosphorsäure selbst verantwortlich ist, ist nicht bekannt.
Studien zu dieser Behauptung
Studien, die die Behauptung unterstützen (1)
-
Zuckerhaltige Getränke und Knochendichte: Metaanalyse
Ahn H, Park YK. Nutr J 2021 · PMID 33952276 · DOI 10.1186/s12937-021-00698-1Metaanalyseunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüftEin höherer Konsum zuckerhaltiger und sprudelnder Getränke war bei Erwachsenen mit geringerer Knochendichte verbunden.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: moderat · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung
Originalpublikation · Wissenschaftliche Details
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Ist der Konsum zuckergesüßter Getränke mit der Knochengesundheit verbunden?
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Systematischer Review und Metaanalyse (überwiegend beobachtend).
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
26 Publikationen; 124.691 Teilnehmende (Metaanalyse n=4.312); Kinder und Erwachsene
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Erwachsene: ES -0,66 (-1,01 bis -0,31); kohlensäurehaltige Getränke ES -0,73 (-1,12 bis -0,35); 18 von 20 qualitativen Studien stützend.
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
ES -0,66
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Nur ein Zusammenhang.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Beobachtend; Kleine metaanalysierte Stichprobe; Große SMDs deuten auf Heterogenität hin
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Stützt die Richtung von C-SOD-08 (nicht den Mechanismus).
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Mittel.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Dass Phosphorsäure Knochenschwund verursacht.
In dieser Gruppe ist keine Studie als besonders wichtig markiert.
Studien, die der Behauptung widersprechen oder sie einschränken (0)
Keine Studien in dieser Gruppe.
Studien mit gemischten oder unklaren Ergebnissen (1)
-
Cola und Knochendichte bei älteren Frauen
Tucker KL et al.. Am J Clin Nutr 2006 · PMID 17023723 · DOI 10.1093/ajcn/84.4.936Querschnittsstudievom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft★ wichtige StudieFrauen, die täglich Cola tranken, hatten eine um 3,7 % niedrigere Knochendichte an der Hüfte; andere Sprudelgetränke zeigten keinen Zusammenhang.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: moderat · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung
Originalpublikation · Wissenschaftliche Details
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Ist Cola-Konsum mit niedrigerer Knochendichte verbunden?
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Querschnittsanalyse der Knochendichte (DXA) nach FFQ-Häufigkeit des Erfrischungsgetränkekonsums, Framingham Osteoporosis Study.
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
1.413 Frauen; 1.125 Männer; ältere Frauen und Männer
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Frauen: Cola war mit niedrigerer Knochendichte an jeder Hüftstelle verbunden (P<0,001–0,05), nicht aber an der Wirbelsäule; bei täglichem Konsum 3,7 % niedrigere Knochendichte am Schenkelhals und 5,4 % am Ward-Dreieck; ähnlich bei Diät-Cola; kein Zusammenhang bei Männern oder bei kohlensäurehaltigen Getränken außer Cola; die Phosphoraufnahme war bei täglichen Cola-Trinkerinnen nicht signifikant höher.
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
-3,7 % Knochendichte am Schenkelhals (täglich vs. <1/Monat)
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Möglicher kleiner Effekt auf die Knochen bei Frauen; bei anderen Sprudelgetränken nicht gezeigt.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Querschnittsstudie; Effekt nur bei Frauen und an der Hüfte; Mechanismus nicht nachgewiesen (ähnliche Phosphoraufnahme); selbst berichteter Konsum
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Hauptevidenz für C-SOD-08; schränkt außerdem C-SOD-14 ein (kein Zusammenhang bei kohlensäurehaltigen Getränken außer Cola).
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Moderat.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Dass Phosphorsäure Knochenschwund oder Knochenbrüche verursacht.
In dieser Gruppe ist keine Studie als besonders wichtig markiert.
Regionale Einordnung
Deutschland / EU
Hier wurden keine Bedenken von EU-Behörden zu Phosphorsäure in zugelassenen Mengen gesichtet.
Ägypten
Keine Ägypten-spezifischen Daten.
Was gilt in meinem Land?
Allgemeine wissenschaftliche Bewertung
Unklar / unzureichende Evidenz Cola ist bei Frauen mit niedrigerer Knochendichte an der Hüfte verbunden, aber die Erklärung über Phosphorsäure ist nicht belegt.
Für diese Aussage sind folgende Bereiche der Lebensmittelsicherheit relevant:
- Zusatzstoffe und Verarbeitung
- Kontrollen, Importe, Rückrufe, Kennzeichnung
Honig, Zucker, Süßwaren
Wählen Sie ein Land, um die geprüften Informationen dafür zu sehen.
Aussagegrenzen: Rechtliche Regeln beschreiben, was erlaubt ist, nicht, was jedes einzelne Lebensmittel enthält. Messdaten stammen aus Stichproben und sind nur mit ihren Methodenangaben aussagekräftig.
Quellenverzeichnis
- Sugar-sweetened beverage consumption and bone health: a systematic review and meta-analysis.. Ahn H, Park YK. Nutr J 2021 · PMID 33952276 · DOI 10.1186/s12937-021-00698-1
- Colas, but not other carbonated beverages, are associated with low bone mineral density in older women: The Framingham Osteoporosis Study.. Tucker KL et al.. Am J Clin Nutr 2006 · PMID 17023723 · DOI 10.1093/ajcn/84.4.936