Kohortenstudievom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft A-BAR-11 Standardprüfung

Geschwüre nach Magenbypass

Risk Factors for Marginal Ulcer After Gastric Bypass Surgery for Obesity: A Population-based Cohort Study.

Kurzüberblick

Sverdén E et al.. Ann Surg 2016 · PMID 26106845 · DOI 10.1097/SLA.0000000000001300

Diabetes und frühere Geschwüre erhöhten das Risiko für Geschwüre an der neuen Magenverbindung.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Unklar · Methodische Qualität: moderat

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Risikofaktoren

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Registerkohorte

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

20.294

Was wurde tatsächlich festgestellt?

Siehe Ergebnisse

Wie groß war der beobachtete Effekt?

HR 1,26-2,70

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Geschwüre sind eine bekannte Komplikation

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Registerkodierung

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Indirekt

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Europäisch

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Inzidenz im Vergleich zur Nichtoperation

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Sverdén E, Mattsson F, Sondén A, Leinsköld T, Tao W, Lu Y, Lagergren J
Fachzeitschrift
Ann Surg
Jahr
2016
Identifikator
PMID 26106845 DOI 10.1097/SLA.0000000000001300
Verifizierung
verifiziert – PubMed E-utilities efetch, 2026-10-25
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

Interessenkonflikte: im Datensatz nicht angegeben | Förderungen: keine aufgeführt

2. Forschungsfrage

Risikofaktoren für ein Marginalulkus nach Magenbypass

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Kohortenstudie – Bevölkerungsbasierte Kohorte (schwedische Register)
Population

Magenbypass-Patientinnen und -Patienten

Land

Schweden

Zeitraum

2006-2011

Stichprobengröße

20.294

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Begleiterkrankungen und Medikamente

Vergleichsgruppe

Nicht exponierte Bypass-Patientinnen und -Patienten

Endpunkte

Marginalulkus

Statistische Methoden

Multivariable Cox-Regression

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

Diabetes HR 1,26 (1,03-1,55); peptisches Geschwür in der Vorgeschichte HR 2,70 (1,81-4,03); PPI-Anwender HR 1,37 (1,17-1,60), möglicherweise Confounding durch die Indikation; hochdosiertes Aspirin HR 1,90.

Absolute Risiken

nicht berichtet

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

Diabetes und Geschwüre in der Vorgeschichte sind Risikofaktoren; der Zusammenhang mit PPI könnte auf Confounding durch die Indikation beruhen.

6. Stärken

  • Bevölkerungsbasiert
  • Groß

7. Schwächen

  • Registerdaten

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
ROBINS-E
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
einige Bedenken

9. Bewertung der statistischen Interpretation

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Indirekt; dokumentiert eine Bypass-Komplikation.

11. Unabhängige Gegenbefunde

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Europäisch.

13. Methodisches Gesamturteil

Solide Registerstudie; Relevanz am Rande.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätmoderat
Biasrisikoeinige Bedenken
Präzision der Ergebnissemoderat
Direkte Relevanzindirekt
Reproduzierbarkeitunbekannt
Konsistenz mit der Gesamtevidenzkonsistent
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

15. Verknüpfte Faktenchecks

Verwendung durch das Tayebat-Archiv

Hinweis: Laut Archiv wurden die Studien von den Archivbetreibern zusammengestellt. Ob Dr. Elawady selbst diese Studie angeführt hat, ist nicht belegt.

Aussage des Archivs zur Studie

Nur im Literaturverzeichnis des Archivs aufgeführt; das Archiv gibt keine spezifische Interpretation.

A. Was wurde tatsächlich untersucht?

Risikofaktoren für Marginalulkus

B. Was haben die Autorinnen und Autoren festgestellt?

Diabetes, Geschwüre in der Vorgeschichte

C. Welche Schlussfolgerungen ziehen sie selbst?

Wie gefunden

D. Welche Aussage leitet das Archiv daraus ab?

Allgemeine Komplikationsliste.

E. Ist diese Ableitung wissenschaftlich gerechtfertigt?

Nicht gezielt verwendet.

Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)
nicht anwendbar