Kohortenstudievom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft A-ORG-10 Standardprüfung

Hysterektomie und Herzerkrankungen in Schweden

Hysterectomy and risk of cardiovascular disease: a population-based cohort study.

Kurzüberblick

Ingelsson E et al.. Eur Heart J 2011 · PMID 21186237 · DOI 10.1093/eurheartj/ehq477

Frauen, die vor dem 50. Lebensjahr operiert wurden, hatten später etwa 18 % mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: moderat

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Register

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

824.484

Was wurde tatsächlich festgestellt?

Mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen <50

Wie groß war der beobachtete Effekt?

HR 1,18

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Möglicher langfristiger Preis

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Confounding

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Stützt einen Zusammenhang

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Europäisch

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Kausalität

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Ingelsson E, Lundholm C, Johansson AL, Altman D
Fachzeitschrift
Eur Heart J
Jahr
2011
Identifikator
PMID 21186237 DOI 10.1093/eurheartj/ehq477
Verifizierung
verifiziert – PubMed E-utilities efetch, 2026-10-25
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

Interessenkonflikte: im Datensatz nicht angegeben | Förderungen: keine aufgeführt

2. Forschungsfrage

Hysterektomie und spätere Herz-Kreislauf-Erkrankung

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Kohortenstudie – Bevölkerungsbasierte Registerkohorte
Population

Schwedische Frauen mit Hysterektomie wegen gutartiger Erkrankung

Land

Schweden

Zeitraum

1973-2003

Stichprobengröße

184.441 vs. 640.043 Kontrollpersonen

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Hysterektomie +/- Ovarektomie

Vergleichsgruppe

Frauen ohne Hysterektomie

Endpunkte

Neu auftretende Herz-Kreislauf-Erkrankung

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

Frauen <50: HR 1,18 (1,13-1,23) ohne Ovarektomie; 2,22 (1,01-4,83) und 1,25 (1,06-1,48) mit Ovarektomie vor/bei Studieneintritt. Frauen >=50: kein signifikanter Zusammenhang.

Absolute Risiken

nicht berichtet

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

Eine Hysterektomie im Alter <=50 Jahre erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich; eine Ovarektomie erhöht es weiter.

6. Stärken

  • National

7. Schwächen

  • Confounding im Register (Indikationen, Stoffwechselprofil)

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
ROBINS-E
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
einige Bedenken

9. Bewertung der statistischen Interpretation

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Stützt C-ORG-10.

11. Unabhängige Gegenbefunde

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Europäisch.

13. Methodisches Gesamturteil

Zusammenhang bei Frauen <50.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätmoderat
Biasrisikoeinige Bedenken
Präzision der Ergebnissehoch
Direkte Relevanzdirekt
Reproduzierbarkeitteilweise repliziert
Konsistenz mit der Gesamtevidenzgemischt
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

15. Verknüpfte Faktenchecks

Verwendung durch das Tayebat-Archiv

Hinweis: Laut Archiv wurden die Studien von den Archivbetreibern zusammengestellt. Ob Dr. Elawady selbst diese Studie angeführt hat, ist nicht belegt.

Aussage des Archivs zur Studie

Nur im Literaturverzeichnis des Archivs aufgeführt; das Archiv gibt keine spezifische Interpretation.

A. Was wurde tatsächlich untersucht?

Hysterektomie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

B. Was haben die Autorinnen und Autoren festgestellt?

HR 1,18 bei <50

C. Welche Schlussfolgerungen ziehen sie selbst?

Erhöhtes Risiko

D. Welche Aussage leitet das Archiv daraus ab?

Stützt „hormonelles Netzwerk schützt das Herz“.

E. Ist diese Ableitung wissenschaftlich gerechtfertigt?

Stützt einen Zusammenhang bei jüngeren Frauen; die ursächliche Formulierung der Autoren ist stärker, als das Design erlaubt.

Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)
nicht anwendbar