Sonstigesunabhängige GegenprüfungAbstract geprüft I-ABX-133 Standardprüfung
Malaria tötete 2019 etwa 643.000 Menschen (GBD)
Trends of the Global, Regional and National Incidence, Mortality, and Disability-Adjusted Life Years of Malaria, 1990-2019: An Analysis of the Global Burden of Disease Study 2019.
Kurzüberblick
Shi D et al.. Risk Manag Healthc Policy 2023 · PMID 37396933 · DOI 10.2147/RMHP.S419616
Auf GBD gestützte Schätzung von 643.000 Malaria-Todesfällen weltweit im Jahr 2019.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: moderat
Verständliche Zusammenfassung
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Malaria-Trends beschreiben
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Sekundäranalyse von GBD 2019
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
Global
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
643.000 Todesfälle im Jahr 2019
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
Nicht zutreffend
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Für den Vergleich nötig
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Kein Unsicherheitsintervall im Abstract
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Zeigt, dass der Vergleich „zusammen“ für zurechenbare Todesfälle nicht zutrifft
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Nicht zutreffend
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Genaue Rangfolge
Wissenschaftliche Detailprüfung
1. Vollständige Quellenangabe
- Autorinnen und Autoren
- Shi D et al.
- Fachzeitschrift
- Risk Manag Healthc Policy
- Jahr
- 2023
- Identifikator
- PMID 37396933 DOI 10.2147/RMHP.S419616
- Verifizierung
- verifiziert – PubMed efetch 2026-10-26 + Crossref
- Zurückgezogen
- nein
- Korrekturen
- keine
- Geprüfter Umfang
- nur Abstract
- Interessenkonflikte und Finanzierung
Im Abstract nicht angegeben.
2. Forschungsfrage
Wie hoch war die Malarialast 1990–2019?
3. Studiendesign und Population
- Studiendesign
- Sonstiges – Sekundäranalyse der GBD-2019-Schätzungen
- Population
Weltbevölkerung
- Land
Global
- Zeitraum
1990–2019
- Stichprobengröße
nicht zutreffend
- Ein- und Ausschlusskriterien
GBD-2019-Daten
4. Methoden und Endpunkte
- Exposition / Intervention
Malaria
- Vergleichsgruppe
nicht zutreffend
- Endpunkte
Inzidenz, Todesfälle, DALYs
- Statistische Methoden
Deskriptive Trends aus dem GBD
5. Tatsächliche Ergebnisse
- Ergebnisse
2019: 2313,57 x 10^5 neu aufgetretene Fälle und 6,43 x 10^5 (643.000) Todesfälle; 464,38 x 10^5 DALYs.
- Absolute Risiken
643.000 Todesfälle im Jahr 2019
- Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren
Die Malarialast ging 1990–2019 weltweit zurück.
6. Stärken
- Verwendet GBD 2019, denselben Rahmen wie die AMR-Schätzung
7. Schwächen
- Sekundäranalyse; im Abstract kein UI für Todesfälle angegeben
- Fachzeitschrift der unteren Kategorie
8. Risiko systematischer Verzerrungen
- Orientierendes Instrument
- none applicable
- Art der Einschätzung
- vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
- Formale Vollbewertung
- nein
- Gesamturteil Biasrisiko
- nicht beurteilbar
- Begründung
Sekundäre Nutzung von GBD-Daten.
9. Bewertung der statistischen Interpretation
Die Zahlen des WHO World Malaria Report unterscheiden sich (nicht geprüft).
10. Relevanz für die konkrete Aussage
Liefert die Malaria-Todesfälle nach GBD 2019 für den kombinierten Vergleich.
11. Unabhängige Gegenbefunde
Andere Quellen (WHO) nennen andere Zahlen zur Malaria.
12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa
Nicht regionsspezifisch.
13. Methodisches Gesamturteil
Zusammen mit HIV etwa 1,51 Millionen Todesfälle im Jahr 2019.
| Mehrdimensionale Bewertung | |
|---|---|
| Authentizität der Quelle | verifiziert |
| Methodische Qualität | moderat |
| Biasrisiko | nicht beurteilbar |
| Präzision der Ergebnisse | moderat |
| Direkte Relevanz | direkt |
| Reproduzierbarkeit | repliziert |
| Konsistenz mit der Gesamtevidenz | konsistent |
| Regionale Übertragbarkeit | hoch |
| Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv) | nicht anwendbar |
14. Offene Fragen
Unsicherheitsintervall für Malaria-Todesfälle.
15. Verknüpfte Faktenchecks
- Die Zahl der Todesfälle durch AMR übersteigt die von HIV und Malaria zusammengenommen. – Studien, die der Behauptung widersprechen oder sie einschränken