Narrativer Übersichtsartikelunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft I-FAST-01 Standardprüfung

Wie der Körper sich beim Hungern mit Energie versorgt

Fuel metabolism in starvation.

Kurzüberblick

Cahill GF. Annu Rev Nutr 2006 · PMID 16848698 · DOI 10.1146/annurev.nutr.26.061505.111258

Bei langem Fasten nutzt das Gehirn Ketone aus Fett, was das Überleben ermöglicht.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: moderat

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Brennstoffstoffwechsel bei langem Hungern

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Narrativer/biografischer Übersichtsartikel

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

nicht zutreffend; hungernde Menschen (historische Studien)

Was wurde tatsächlich festgestellt?

Ketone versorgen das Gehirn beim Hungern mit Energie.

Wie groß war der beobachtete Effekt?

nicht berichtet

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Fastenketose ist bei gesunden Menschen normale Physiologie.

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Narrativ; keine quantitativen Daten im Abstract

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Stützt die physiologischen wahren Kerne von C-FAST-01, C-FAST-03, C-FAST-04 (Fastenketose ist normal).

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Physiologie universell.

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Dass hohe Glukose plus Ketone bei Diabetes harmlos sind.

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Cahill GF
Fachzeitschrift
Annu Rev Nutr
Jahr
2006
Identifikator
PMID 16848698 DOI 10.1146/annurev.nutr.26.061505.111258
Verifizierung
verifiziert – PubMed efetch 2026-10-25 (this agent)
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

im Abstract nicht angegeben

2. Forschungsfrage

Brennstoffstoffwechsel bei langem Hungern

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Narrativer Übersichtsartikel – Narrativer/biografischer Übersichtsartikel
Population

Hungernde Menschen (historische Studien)

Land

USA

Zeitraum

Jahrzehnte der Forschung bis 2006

Stichprobengröße

nicht zutreffend

Ein- und Ausschlusskriterien

Wie im Abstract beschrieben; Details im Abstract nicht verfügbar.

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Langes Hungern

Vergleichsgruppe

nicht zutreffend

Endpunkte

Brennstoffnutzung

Statistische Methoden

nicht zutreffend

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

Abstract (ohne Zahlen): zentrale Rolle von Insulin und FFA sowie des Glycerin-, Glukose- und Laktatstoffwechsels bei langem Hungern; das vom Gehirn genutzte D-beta-Hydroxybutyrat hat es dem Menschen ermöglicht, langes Hungern zu überleben.

Absolute Risiken

nicht berichtet

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

Ketonkörper ermöglichen das Überleben beim Hungern und könnten therapeutisches Potenzial haben.

6. Stärken

  • Maßgeblicher Autor

7. Schwächen

  • Narrativ
  • Keine quantitativen Daten im Abstract

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
none applicable
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
nicht beurteilbar
Begründung

Review.

9. Bewertung der statistischen Interpretation

nicht zutreffend

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Stützt die physiologischen wahren Kerne von C-FAST-01, C-FAST-03, C-FAST-04 (Fastenketose ist normal).

11. Unabhängige Gegenbefunde

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Physiologie universell.

13. Methodisches Gesamturteil

Klassische Physiologie.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätmoderat
Biasrisikonicht beurteilbar
Präzision der Ergebnissenicht anwendbar
Direkte Relevanzdirekt
Reproduzierbarkeitrepliziert
Konsistenz mit der Gesamtevidenzkonsistent
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

Keine über die genannten hinaus.

15. Verknüpfte Faktenchecks