Querschnittsstudieunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft I-LEG-06 Standardprüfung

G6PD-Mangel bei ägyptischen Neugeborenen mit Gelbsucht

Prevalence of glucose-6-phosphate dehydrogenase deficiency in jaundiced Egyptian neonates.

Kurzüberblick

Abo El Fotoh WM et al.. J Matern Fetal Neonatal Med 2016 · PMID 26866975 · DOI 10.3109/14767058.2016.1148133

Etwa 9 % der Neugeborenen mit Gelbsucht hatten einen G6PD-Mangel.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: niedrig

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Häufigkeit bei Neugeborenen mit Gelbsucht

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Querschnittsstudie

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

202

Was wurde tatsächlich festgestellt?

8,9 % mit Mangel

Wie groß war der beobachtete Effekt?

Nicht zutreffend

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Relevant für Ägypten.

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Ausgewählte Stichprobe

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Nur Kontext

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Hoch (Ägypten)

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Kann keine allgemeine Prävalenz angeben.

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Abo El Fotoh WM et al.
Fachzeitschrift
J Matern Fetal Neonatal Med
Jahr
2016
Identifikator
PMID 26866975 DOI 10.3109/14767058.2016.1148133
Verifizierung
verifiziert – PubMed efetch 2026-10-25
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

im Abstract nicht angegeben

2. Forschungsfrage

Häufigkeit des G6PD-Mangels bei Hyperbilirubinämie von Neugeborenen.

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Querschnittsstudie – Querschnittsstudie bei Neugeborenen mit Gelbsucht
Population

Neugeborene mit indirekter Hyperbilirubinämie

Land

Ägypten

Zeitraum

Nicht angegeben

Stichprobengröße

202

Ein- und Ausschlusskriterien

Reif- und Frühgeborene bis 13 Tage mit Gelbsucht

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

Nicht zutreffend

Vergleichsgruppe

Nicht zutreffend

Endpunkte

G6PD-Aktivität

Statistische Methoden

Deskriptiv

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

18 von 202 (8,9 %) mit G6PD-Mangel, alle männlich.

Absolute Risiken

nicht berichtet

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

G6PD-Mangel ist ab Tag 2 eine wichtige Ursache der Neugeborenengelbsucht.

6. Stärken

  • Enzymtest

7. Schwächen

  • Ausgewählte Stichprobe (Neugeborene mit Gelbsucht); keine Bevölkerungsprävalenz

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
none applicable
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
einige Bedenken
Begründung

Selektion.

9. Bewertung der statistischen Interpretation

Keine Bevölkerungsprävalenz.

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Kontext zur Prävalenz in Ägypten (C-LEG-03).

11. Unabhängige Gegenbefunde

Keine.

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Ägyptenspezifisch.

13. Methodisches Gesamturteil

Nur orientierend.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätniedrig
Biasrisikoeinige Bedenken
Präzision der Ergebnisseniedrig
Direkte Relevanzindirekt
Reproduzierbarkeitteilweise repliziert
Konsistenz mit der Gesamtevidenzunbekannt
Regionale Übertragbarkeithoch
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

Prävalenz in der Bevölkerung.

15. Verknüpfte Faktenchecks