Fallserie / Fallberichtvom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft A-BAR-10 Standardprüfung

Darmverschluss nach Magenbypass

Causes of small bowel obstruction after Roux-en-Y gastric bypass: a review of 2,395 cases at a single institution.

Kurzüberblick

Elms L et al.. Surg Endosc 2014 · PMID 24380988 · DOI 10.1007/s00464-013-3361-1

Etwa 4 von 100 Patientinnen und Patienten brauchten wegen eines möglichen Darmverschlusses eine weitere Operation.

Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Unklar · Methodische Qualität: niedrig

Originalpublikation

Verständliche Zusammenfassung

Studie einfach erklärt
Was wollten die Forschenden herausfinden?

Ursachen von Komplikationen

Wie wurde die Studie durchgeführt?

Retrospektive Auswertung

Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

2395

Was wurde tatsächlich festgestellt?

3,9 % Reoperation

Wie groß war der beobachtete Effekt?

3,9 %

Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

Spätkomplikationen kommen vor

Welche Einschränkungen hat die Studie?

Einzelnes Zentrum

Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

Allgemeiner Schaden, nicht schlauchmagenspezifisch

Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

Übertragbar

Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

Vergleich mit Nichtoperation

Wissenschaftliche Detailprüfung

1. Vollständige Quellenangabe

Autorinnen und Autoren
Elms L, Moon RC, Varnadore S, Teixeira AF, Jawad MA
Fachzeitschrift
Surg Endosc
Jahr
2014
Identifikator
PMID 24380988 DOI 10.1007/s00464-013-3361-1
Verifizierung
verifiziert – PubMed E-utilities efetch, 2026-10-25
Zurückgezogen
nein
Korrekturen
keine
Geprüfter Umfang
nur Abstract
Interessenkonflikte und Finanzierung

Interessenkonflikte: im Datensatz nicht angegeben | Förderungen: keine aufgeführt

2. Forschungsfrage

Ursachen des Dünndarmverschlusses nach laparoskopischem RYGB

3. Studiendesign und Population

Studiendesign
Fallserie / Fallbericht – Retrospektive Auswertung einer einzelnen Einrichtung
Population

LRYGB-Patientinnen und -Patienten

Land

USA

Zeitraum

2004-2012

Stichprobengröße

2395

4. Methoden und Endpunkte

Exposition / Intervention

LRYGB

Vergleichsgruppe

Keine

Endpunkte

Reoperation wegen Dünndarmverschluss

5. Tatsächliche Ergebnisse

Ergebnisse

Reoperationsrate bei möglichem Dünndarmverschluss 3,9 %; Verwachsungen bei 47,6 % der Reoperationen; innere Hernie 27,6 %; innere Hernie insgesamt 1,1 %.

Absolute Risiken

3,9 % Reoperation wegen Dünndarmverschluss

Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren

3,9 % Reoperation wegen Bauchschmerzen/Dünndarmverschluss; innere Hernie 1,1 % nach Verschluss der Lücken.

6. Stärken

  • Großes einzelnes Zentrum

7. Schwächen

  • Einzelnes Zentrum
  • Retrospektiv

8. Risiko systematischer Verzerrungen

Orientierendes Instrument
none applicable
Art der Einschätzung
vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
Formale Vollbewertung
nein
Gesamturteil Biasrisiko
einige Bedenken

9. Bewertung der statistischen Interpretation

10. Relevanz für die konkrete Aussage

Dokumentiert eine reale Spätkomplikation des Bypasses.

11. Unabhängige Gegenbefunde

12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa

Übertragbar.

13. Methodisches Gesamturteil

Valide deskriptive Daten.

Mehrdimensionale Bewertung
Mehrdimensionale Bewertung
Authentizität der Quelleverifiziert
Methodische Qualitätniedrig
Biasrisikoeinige Bedenken
Präzision der Ergebnissemoderat
Direkte Relevanzindirekt
Reproduzierbarkeitrepliziert
Konsistenz mit der Gesamtevidenzkonsistent
Regionale Übertragbarkeitmoderat
Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)nicht anwendbar

14. Offene Fragen

15. Verknüpfte Faktenchecks

Verwendung durch das Tayebat-Archiv

Hinweis: Laut Archiv wurden die Studien von den Archivbetreibern zusammengestellt. Ob Dr. Elawady selbst diese Studie angeführt hat, ist nicht belegt.

Aussage des Archivs zur Studie

Nur im Literaturverzeichnis des Archivs aufgeführt; das Archiv gibt keine spezifische Interpretation.

A. Was wurde tatsächlich untersucht?

Dünndarmverschluss nach RYGB

B. Was haben die Autorinnen und Autoren festgestellt?

3,9 % Reoperation

C. Welche Schlussfolgerungen ziehen sie selbst?

Verwachsungen häufige Ursache

D. Welche Aussage leitet das Archiv daraus ab?

Allgemeine Komplikationsliste.

E. Ist diese Ableitung wissenschaftlich gerechtfertigt?

Nicht gezielt verwendet; relevant für den Bypass, nicht für den Schlauchmagen.

Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv)
nicht anwendbar