Systematischer Reviewunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft I-INTA-12 Tiefenprüfung
Was verursacht Mundgeruch?
Aetiology and associations of halitosis: A systematic review.
Kurzüberblick
Memon MA et al.. Oral diseases 2023 · PMID 35212093 · DOI 10.1111/odi.14172
80–90 % des Mundgeruchs kommen aus dem Mund selbst (Zungenbelag, Zahnfleischerkrankung, mangelnde Hygiene).
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: moderat
Verständliche Zusammenfassung
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Ursachen von Mundgeruch
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Systematischer Review
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
Studien 2014–2020
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Überwiegend Ursachen im Mundraum
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
80–90 % aus dem Mundraum
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Mundgeruch wird in der Regel im Mund behandelt, nicht durch Verzicht auf Eier
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Narrative Synthese
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Widerspricht Eiern als allgemeiner Ursache von Mundgeruch
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Hoch
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Individuelle, durch Lebensmittel bedingte Gerüche
Wissenschaftliche Detailprüfung
1. Vollständige Quellenangabe
- Autorinnen und Autoren
- Memon MA et al.
- Fachzeitschrift
- Oral diseases
- Jahr
- 2023
- Identifikator
- PMID 35212093 DOI 10.1111/odi.14172
- Verifizierung
- verifiziert – PubMed efetch 2026-10-25
- Zurückgezogen
- nein
- Korrekturen
- keine
- Geprüfter Umfang
- nur Abstract
- Interessenkonflikte und Finanzierung
im Abstract nicht angegeben
2. Forschungsfrage
Ursachen und Zusammenhänge von Mundgeruch innerhalb und außerhalb des Mundraums
3. Studiendesign und Population
- Studiendesign
- Systematischer Review – Systematischer Review
- Population
Studien an Menschen mit Mundgeruch
- Land
Multinational
- Zeitraum
Januar 2014 bis Dezember 2020
- Stichprobengröße
im Abstract nicht angegeben
- Ein- und Ausschlusskriterien
MEDLINE, Google Scholar, Wiley; Studien zu Ursachen von Mundgeruch
4. Methoden und Endpunkte
- Exposition / Intervention
Faktoren innerhalb und außerhalb des Mundraums
- Vergleichsgruppe
Nicht zutreffend
- Endpunkte
Halitosis (Mundgeruch)
- Statistische Methoden
Narrative Synthese
5. Tatsächliche Ergebnisse
- Ergebnisse
80–90 % des Mundgeruchs werden durch Faktoren im Mundraum verursacht (Zungenbelag, Parodontalerkrankung, mangelnde Mundhygiene); 10–20 % durch Faktoren außerhalb des Mundraums, die mit Allgemeinerkrankungen zusammenhängen.
- Absolute Risiken
Nicht zutreffend
- Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren
Der meiste Mundgeruch (Halitosis) hat seinen Ursprung im Mundraum.
6. Stärken
- Systematische Suche
7. Schwächen
- Narrative Synthese
- Begrenztes Zeitfenster
8. Risiko systematischer Verzerrungen
- Orientierendes Instrument
- AMSTAR 2
- Art der Einschätzung
- vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
- Formale Vollbewertung
- nein
- Gesamturteil Biasrisiko
- einige Bedenken
- Begründung
Vereinfacht.
9. Bewertung der statistischen Interpretation
Anteile aus den eingeschlossenen Studien zusammengefasst.
10. Relevanz für die konkrete Aussage
Mundgeruch hat vor allem Ursachen im Mund; Eier sind keine belegte Ursache.
11. Unabhängige Gegenbefunde
Gerüche von Lebensmitteln können vorübergehenden Mundgeruch verursachen (hier nicht bewertet).
12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa
Hoch.
13. Methodisches Gesamturteil
Verlässliche Übersicht.
| Mehrdimensionale Bewertung | |
|---|---|
| Authentizität der Quelle | verifiziert |
| Methodische Qualität | moderat |
| Biasrisiko | einige Bedenken |
| Präzision der Ergebnisse | nicht anwendbar |
| Direkte Relevanz | indirekt |
| Reproduzierbarkeit | repliziert |
| Konsistenz mit der Gesamtevidenz | konsistent |
| Regionale Übertragbarkeit | hoch |
| Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv) | nicht anwendbar |
14. Offene Fragen
Keine für diese Behauptung.
15. Verknüpfte Faktenchecks
- Lebensmittel sollten nicht nach ihren Nährstoffbestandteilen (wie Cholin und Lecithin in Eiern) beurteilt werden; Eier verursachen Nebenhöhlenallergie, Gärung im Magen, Mundgeruch, Eiweißverlust über den Urin, Alzheimer-Krankheit, übel riechenden Ausfluss und wiederkehrende Scheideninfektionen (die Passage geht mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen weiter). – Studien, die der Behauptung widersprechen oder sie einschränken