Leitlinie / Stellungnahmeunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft I-RES-01 Standardprüfung
EU-Grenzwerte für Tierarzneimittelrückstände
Commission Regulation (EU) No 37/2010 of 22 December 2009 on pharmacologically active substances and their classification regarding maximum residue limits in foodstuffs of animal origin
Kurzüberblick
European Commission. Official Journal of the EU 2010
Die EU legt Rückstandsgrenzwerte fest (z. B. Emamectin 100 µg/kg in Fisch) und verbietet einige Arzneimittel wie Chloramphenicol und Nitrofurane.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Unklar · Methodische Qualität: hoch
Verständliche Zusammenfassung
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
MRL festlegen.
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Verordnung.
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
MRL und Verbote.
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Rückstände sind gesetzlich begrenzt.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Text in der angenommenen Fassung.
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Kontext.
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Hoch.
Wissenschaftliche Detailprüfung
1. Vollständige Quellenangabe
- Autorinnen und Autoren
- European Commission
- Fachzeitschrift
- Official Journal of the EU
- Jahr
- 2010
- Identifikator
- Verifizierung
- verifiziert – Text read on legislation.gov.uk (copy of EU legislation as adopted, published up to 31 Dec 2020); EUR-Lex returned HTTP 202 (bot check) and could not be read. Fetched 2026-10-25.
- Zurückgezogen
- nein
- Korrekturen
- keine
- Geprüfter Umfang
- nur Abstract
- Interessenkonflikte und Finanzierung
nicht zutreffend (offizielles Dokument)
2. Forschungsfrage
Welche Tierarzneimittel sind zugelassen und mit welchen MRL?
3. Studiendesign und Population
- Studiendesign
- Leitlinie / Stellungnahme – EU-Verordnung: pharmakologisch wirksame Stoffe und MRL in Lebensmitteln tierischen Ursprungs
- Land
EU
- Zeitraum
2010 (in der angenommenen Fassung)
4. Methoden und Endpunkte
- Endpunkte
MRLs
5. Tatsächliche Ergebnisse
- Ergebnisse
Anhang Tabelle 1: Emamectin (Markersubstanz Emamectin B1a) Flossenfische 100 µg/kg Muskel und Haut; Oxytetracyclin alle der Lebensmittelgewinnung dienenden Arten 100 µg/kg Muskel (Flossenfische: Muskel und Haut), 600 Niere, 300 Leber; MRL für Gentamicin nur für Rinder und Schweine aufgeführt (in der angenommenen Fassung). Tabelle 2 verbotene Stoffe (kein MRL festlegbar): Chloramphenicol, Nitrofurane (einschließlich Furazolidon), Metronidazol, Dimetridazol, Ronidazol und weitere.
- Absolute Risiken
nicht berichtet
6. Stärken
- Verbindliches Recht
7. Schwächen
- Angenommene Fassung; spätere Änderungen nicht geprüft
8. Risiko systematischer Verzerrungen
- Orientierendes Instrument
- none applicable
- Art der Einschätzung
- vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
- Formale Vollbewertung
- nein
- Gesamturteil Biasrisiko
- nicht beurteilbar
9. Bewertung der statistischen Interpretation
10. Relevanz für die konkrete Aussage
11. Unabhängige Gegenbefunde
12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa
Hoch.
13. Methodisches Gesamturteil
Rechtliche Referenz.
| Mehrdimensionale Bewertung | |
|---|---|
| Authentizität der Quelle | verifiziert |
| Methodische Qualität | hoch |
| Biasrisiko | nicht beurteilbar |
| Präzision der Ergebnisse | nicht anwendbar |
| Direkte Relevanz | direkt |
| Reproduzierbarkeit | nicht repliziert |
| Konsistenz mit der Gesamtevidenz | unbekannt |
| Regionale Übertragbarkeit | hoch |
| Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv) | nicht anwendbar |
14. Offene Fragen
Änderungen nach 2010 (z. B. Einträge für Geflügel).
15. Verknüpfte Faktenchecks
- Das Mittel gegen Lachsläuse Emamectinbenzoat wurde in 97 % der Sedimentproben um schottische Lachsfarmen gefunden und schädigte Krebstiere am Meeresboden, und Lachsläuse im Pazifik haben eine Resistenz dagegen entwickelt. – Studien mit gemischten oder unklaren Ergebnissen
- Geflügelbetriebe spritzen Küken Gentamicin; Verbraucherinnen und Verbraucher nehmen das Gentamicin dann mit Hühnerleber, Hühnermagen und Fleisch auf, was Nieren und Gehör schädigt. – Studien mit gemischten oder unklaren Ergebnissen
- Fleisch werde heute mit etwas „gespritzt“, das die Nerven direkt schädige (Neuropathie); selbst das Fett der Knochenbrühe enthalte es; Leber konzentriere mehr Giftstoffe als Fleisch, und Milch noch mehr. – Studien mit gemischten oder unklaren Ergebnissen