Systematischer Reviewunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft I-SYS-08 Standardprüfung
Langsames Atmen beruhigt in kurzen Studien Körper und Geist
How Breath-Control Can Change Your Life: A Systematic Review on Psycho-Physiological Correlates of Slow Breathing.
Kurzüberblick
Zaccaro A et al.. Front Hum Neurosci 2018 · PMID 30245619 · DOI 10.3389/fnhum.2018.00353
Kleine Studien zeigen mehr Entspannung und Herzfrequenzvariabilität.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: niedrig
Verständliche Zusammenfassung
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Wirkungen langsamen Atmens im Überblick darstellen.
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Systematischer Review.
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
15 Studien.
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Entspannungseffekte.
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Atemübungen sind eine harmlose Entspannungshilfe.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Kleine Studien.
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Teilweise Unterstützung.
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Hoch.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Vorbeugung oder Heilung von Krankheiten.
Wissenschaftliche Detailprüfung
1. Vollständige Quellenangabe
- Autorinnen und Autoren
- Zaccaro A et al.
- Fachzeitschrift
- Front Hum Neurosci
- Jahr
- 2018
- Identifikator
- PMID 30245619 DOI 10.3389/fnhum.2018.00353
- Verifizierung
- verifiziert – PubMed esummary + efetch 2026-10-25
- Zurückgezogen
- nein
- Korrekturen
- keine
- Geprüfter Umfang
- nur Abstract
- Interessenkonflikte und Finanzierung
nicht angegeben
2. Forschungsfrage
Psychophysiologische Wirkungen langsamen Atmens.
3. Studiendesign und Population
- Studiendesign
- Systematischer Review – Systematischer Review (15 Studien, gesunde Probandinnen und Probanden)
- Population
Gesunde Probandinnen und Probanden
- Land
International
- Stichprobengröße
15 Studien
- Ein- und Ausschlusskriterien
Langsames Atmen <10/min; gesund
4. Methoden und Endpunkte
- Exposition / Intervention
Langsames Atmen
- Vergleichsgruppe
Verschiedene
- Endpunkte
HRV, EEG, psychische Endpunkte
- Statistische Methoden
Narrative Synthese
5. Tatsächliche Ergebnisse
- Ergebnisse
Langsames Atmen erhöhte die Herzfrequenzvariabilität und die respiratorische Sinusarrhythmie; EEG-Alpha nahm zu; mehr Entspannung, Wohlbefinden, Tatkraft; weniger Angst, Depression, Ärger.
- Absolute Risiken
nicht zutreffend
- Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren
Langsames Atmen fördert die autonome und psychische Flexibilität.
6. Stärken
- PRISMA
7. Schwächen
- Wenige kleine Studien
- Gesunde Probandinnen und Probanden; keine harten Endpunkte
8. Risiko systematischer Verzerrungen
- Orientierendes Instrument
- AMSTAR 2
- Art der Einschätzung
- vereinfachte Einschätzung (nur Abstract)
- Formale Vollbewertung
- nein
- Gesamturteil Biasrisiko
- hoch
- Begründung
Kleine, heterogene Primärstudien.
9. Bewertung der statistischen Interpretation
Nur kurzfristige physiologische/psychische Wirkungen.
10. Relevanz für die konkrete Aussage
Unterstützung geringer Evidenzsicherheit für Atemübungen zur Entspannung.
11. Unabhängige Gegenbefunde
12. Übertragbarkeit auf Deutschland und Europa
Hoch.
13. Methodisches Gesamturteil
Plausible, risikoarme Praxis; keine Evidenz zur Behandlung von Krankheiten.
| Mehrdimensionale Bewertung | |
|---|---|
| Authentizität der Quelle | verifiziert |
| Methodische Qualität | niedrig |
| Biasrisiko | hoch |
| Präzision der Ergebnisse | niedrig |
| Direkte Relevanz | indirekt |
| Reproduzierbarkeit | teilweise repliziert |
| Konsistenz mit der Gesamtevidenz | gemischt |
| Regionale Übertragbarkeit | hoch |
| Angemessenheit der Interpretation (durch das Archiv) | nicht anwendbar |
14. Offene Fragen
15. Verknüpfte Faktenchecks
- Tiefes (langsames) Atmen ist gesundheitsfördernd. – Studien, die die Behauptung unterstützen
- Tägliche Bewegung, tiefes Atmen und ausreichender Schlaf ergänzen das System. – Studien, die die Behauptung unterstützen