Zwei zuckerhaltige Limonaden am Tag verdoppelten bei Männern das Gichtrisiko.
Originalaussage
ولهذا وجد Choi و Curhan في BMJ عام 2008 أن شرب علبتين سكريتين يومياً يضاعف خطر النقرس لدى الرجال.
wörtlich laut Quelle. Übersetzung durch das Projekt; maßgeblich ist der arabische Wortlaut.
Übersetzung
Zwei zuckerhaltige Limonaden am Tag verdoppelten bei Männern das Gichtrisiko.
Herkunft
- Quellenstatus
- Archiv-Redaktion
- Zuschreibung
- Archivredaktion (Studienauswahl und Begleittext stammen vom Archiv, nicht unbedingt von Elawady)
- Herkunft
- https://eltayebat.com/rule/soda/
- Unsicherheit der Zuschreibung
- Die Startseite des Archivs gibt an, dass der Abschnitt über verbotene Lebensmittel durch Forschung „unabhängig von Dr. Diaas Worten“ gestützt werde. Es wurden keine Belege gefunden, dass Elawady selbst diese Studien zitiert hat.
- Behaupteter Wirkmechanismus
Fruktose erhöht die Harnsäure.
- Behaupteter gesundheitlicher Effekt
Gicht.
- Betroffene Bevölkerungsgruppe
Männer
- Geografische Einschränkung durch Elawady
keine gefunden
Wissenschaftliche Bewertung
Überwiegend richtig – Im Kern zutreffend, aber mit Einschränkungen oder kleineren Ungenauigkeiten.
Evidenzsicherheit: niedrig – Weitere Forschung wird die Einschätzung wahrscheinlich deutlich beeinflussen.
1. Was wurde behauptet?
Zwei tägliche zuckerhaltige Limonaden verdoppeln bei Männern das Gichtrisiko.
2. Was ist daran nachweislich richtig?
Choi 2008 (A-SOD-06): RR 1,85 (1,08–3,16) bei >=2 Portionen/Tag vs. <1/Monat; Diät-Erfrischungsgetränke waren nicht damit verbunden. Metaanalyse Jamnik 2016 (I-SOD-05) von 2 Kohorten: höchste vs. niedrigste Fruktoseaufnahme RR 1,62 (1,28–2,03).
3. Was ist falsch oder übertrieben?
„Doppelt“ rundet 1,85 nach oben; das Konfidenzintervall ist weit. Gepoolte Evidenz zeigt ein etwa 35 % höheres Risiko für die höchste vs. niedrigste Aufnahme zuckergesüßter Getränke (RR 1,35, 1,18–1,55; I-SUG-02), keine Verdopplung; der Ergebnistext dieses Umbrella-Reviews schreibt den Gicht-Schätzwert pro Portion künstlich gesüßten Getränken zu, im Widerspruch zu seinem Abstract. Dieselbe Studie fand auch fruktosereiche Früchte und Fruchtsaft mit dem Gichtrisiko verbunden, was das Archiv nicht erwähnt.
4. Was bleibt ungeklärt?
Evidenz außerhalb weißer Beschäftigter in Gesundheitsberufen.
5. Welche Studien sprechen dafür?
A-SOD-06, I-SOD-05, I-SUG-02 (RR 1,35 höchste vs. niedrigste), I-SUG-03 (EFSA: moderate Sicherheit, >50–75 % Wahrscheinlichkeit, eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen zuckergesüßten Getränken und Gicht; externe Validität für Europa unklar).
6. Welche Studien sprechen dagegen?
Keine gefunden.
7. Was gilt für Deutschland und Europa?
Übertragbar; keine EU-spezifischen Daten gesichtet.
8. Was ist über Ägypten bekannt?
Zuckergesüßte Erfrischungsgetränke werden in Ägypten weithin verkauft. Für diese Behauptung wurde keine Ägypten-spezifische Studie gesichtet; es ist nicht bekannt, dass sich die physiologischen Mechanismen und Kohortenbefunde je nach Land unterscheiden, die absoluten Risiken hängen aber vom lokalen Konsum und den lokalen Erkrankungsraten ab.
9. Welche praktische Schlussfolgerung ist angemessen?
Menschen mit Gicht wird häufig geraten, zuckerhaltige Getränke und Säfte zu begrenzen.
Bewertungsdetails
- Begründung der Evidenzsicherheit
Zwei Kohorten überwiegend weißer Beschäftigter in Gesundheitsberufen; Dosis-Wirkungs-Beziehung; GRADE niedrig wegen Indirektheit (I-SOD-05).
- Quellenqualität
Zahl leicht nach oben gerundet („verdoppeln“ bei RR 1,85, KI 1,08–3,16).
- Regionale Übertragbarkeit
Moderat (Kohorten aus den USA; Physiologie allgemein).
- Individuelle Ausnahmen
Am stärksten betroffen sind Menschen mit bestehender Hyperurikämie oder Gicht.
- Regionaler Geltungsanspruch
- allgemein (biologisch/medizinisch)
- Zuletzt überprüft
- 25. Oktober 2026 vorläufig
Einfach erklärt
Männer, die zwei oder mehr zuckerhaltige Limonaden am Tag tranken, bekamen in einer großen US-Studie häufiger Gicht (etwa 85 % mehr). Eine gepoolte Analyse zur Fruktoseaufnahme weist in dieselbe Richtung, die Evidenz beschränkt sich aber auf wenige Studien. Auch Fruchtsaft war in derselben Studie mit Gicht verbunden.
Studien zu dieser Behauptung
Studien, die die Behauptung unterstützen (4)
-
Erfrischungsgetränke und Gicht bei Männern
Choi HK, Curhan G. BMJ 2008 · PMID 18244959 · DOI 10.1136/bmj.39449.819271.BEKohortenstudievom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüftZwei oder mehr zuckerhaltige Limonaden am Tag: 85 % höheres Gichtrisiko; auch Fruchtsaft war damit verbunden; Diät-Limonade nicht.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Ja · Methodische Qualität: moderat · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung
Originalpublikation · Wissenschaftliche Details
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Sind zuckergesüßte Erfrischungsgetränke und Fruktose bei Männern mit neu auftretender Gicht verbunden?
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Prospektive Kohorte über 12 Jahre (HPFS); validierte FFQs.
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
46.393; 755 neu aufgetretene Gichtfälle; männliche Beschäftigte in Gesundheitsberufen ohne Gicht
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Zuckergesüßte Getränke 5–6/Woche RR 1,29 (1,00–1,68); 1/Tag 1,45 (1,02–2,08); >=2/Tag 1,85 (1,08–3,16); Diät-Erfrischungsgetränke nicht damit verbunden; Fruktose oberstes Fünftel RR 2,02 (1,49–2,75); Fruchtsaft und fruktosereiche Früchte ebenfalls damit verbunden (P für Trend <0,05).
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
RR 1,85 (1,08–3,16)
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Zuckerhaltige Getränke und Säfte könnten das Gichtrisiko erhöhen.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Nur männliche Beschäftigte in Gesundheitsberufen; breites KI beim höchsten Konsum; Beobachtungsdesign, Residual Confounding möglich; selbst berichtete Ernährungsaufnahme
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Moderat.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Effekt bei Frauen; Kausalität.
-
Fruktose und Gicht: Metaanalyse
Jamnik J et al.. BMJ Open 2016 · PMID 27697882 · DOI 10.1136/bmjopen-2016-013191Metaanalyseunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüftEine hohe Fruktoseaufnahme war in zwei Kohorten mit einem um 62 % höheren Gichtrisiko verbunden; Sicherheit niedrig.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Ja · Methodische Qualität: moderat · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung
Originalpublikation · Wissenschaftliche Details
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Ist Fruktose mit neu auftretender Gicht/Hyperurikämie verbunden?
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Systematischer Review und Metaanalyse prospektiver Kohorten mit GRADE.
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
2 Kohorten; 125.299; 1.533 Gichtfälle; Überwiegend weiße Beschäftigte im Gesundheitswesen
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
RR 1,62 (1,28–2,03), I2 0 %; GRADE niedrig (Indirektheit).
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
RR 1,62 (1,28–2,03)
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Fruktose aus jeder Quelle kann für Gicht eine Rolle spielen.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Nur 2 Kohorten; Indirekte Population
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Stützt C-SOD-05 (mit Einschränkungen).
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Mittel.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Kausalität.
-
Zucker und Gesundheit: Umbrella-Review
Huang Y et al.. BMJ 2023 · PMID 37019448 · DOI 10.1136/bmj-2022-071609Systematischer Reviewunabhängige GegenprüfungVolltext geprüft★ wichtige StudieIn 73 Metaanalysen war eine hohe Zuckeraufnahme mit 45 ungünstigen Endpunkten verbunden; die Autorinnen und Autoren raten zu weniger als 25 g zugesetztem Zucker pro Tag.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: hoch · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung
Originalpublikation · Wissenschaftliche Details
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Qualität und Validität der Evidenz zu Zucker und gesundheitlichen Endpunkten.
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Umbrella-Review von 73 Metaanalysen.
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
73 Metaanalysen; 83 Endpunkte; Menschen ohne akute/chronische Erkrankung
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Signifikante schädliche Zusammenhänge mit 45 Endpunkten; mittlere Qualität: zuckergesüßte Getränke und Körpergewicht, zugesetzter Zucker und ektopes Fett; niedrige Qualität: +4 % Gicht pro Portion zuckergesüßter Getränke/Woche, +17 % KHK und +4 % Gesamtsterblichkeit pro 250 mL/Tag zuckergesüßter Getränke; empfiehlt freie/zugesetzte Zucker <25 g/Tag und zuckergesüßte Getränke <1 Portion/Woche.
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
KHK +17 % pro 250 mL/Tag zuckergesüßter Getränke
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Eine hohe Zuckeraufnahme ist eher schädlich als nützlich.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Die meiste Evidenz stammt aus Beobachtungsstudien, hat eine niedrige Evidenzsicherheit und betrifft eher zuckerhaltige Getränke als Zucker in Lebensmitteln; die Aufnahme von Saccharose ging in einigen Kohorten sogar mit einem etwas niedrigeren Diabetesrisiko einher; die Empfehlungen gehen über die Stärke der Evidenz hinaus.
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
Hoch.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Sie kann nicht zeigen, dass Zucker in jeder Form oder in kleinen Mengen schädlich ist, und liefert keine genauen Effektgrößen; Honig, Obst oder Zucker in festen Lebensmitteln deckt sie nicht gut ab.
-
EFSA: Wie viel Zucker ist sicher?
EFSA NDA Panel et al.. EFSA J 2022 · PMID 35251356 · DOI 10.2903/j.efsa.2022.7074Risikobewertungunabhängige GegenprüfungVolltext geprüft★ wichtige StudieDie EFSA fand keine sichere Aufnahmemenge und rät, zugesetzte und freie Zucker so niedrig wie möglich zu halten.
Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: hoch · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung
Originalpublikation · Wissenschaftliche Details
Studie einfach erklärt
- Was wollten die Forschenden herausfinden?
Kann eine tolerierbare Höchstaufnahmemenge (UL) oder eine sichere Menge für Nahrungszucker festgelegt werden?
- Wie wurde die Studie durchgeführt?
Behördliches wissenschaftliches Gutachten mit systematischen Reviews.
- Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?
Nicht zutreffend; Allgemeinbevölkerung
- Was wurde tatsächlich festgestellt?
Zucker ist eine gut belegte Gefahr für Karies; RCTs zu Surrogatendpunkten zeigen einen ursächlichen positiven Zusammenhang zugesetzter/freier Zucker mit Adipositas und Dyslipidämie (mittlere Sicherheit), NAFLD und Typ-2-Diabetes (niedrig), Bluthochdruck (sehr niedrig); keine sichere Menge festgestellt; die Aufnahme zugesetzter und freier Zucker sollte im Rahmen einer bedarfsgerechten Ernährung so niedrig wie möglich sein.
- Wie groß war der beobachtete Effekt?
Nicht zutreffend
- Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?
Gilt gleichermaßen für Zucker, Honig und Sirupe.
- Welche Einschränkungen hat die Studie?
Die Studien untersuchten Marker (Gewicht, Leberfett, Blutfette) statt Krankheiten; Kohortenstudien verglichen Zucker meist mit anderen Kalorien bei gleicher Gesamtenergie; wenige Daten unterhalb von 10 % der Energie.
- Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?
Widerspricht C-SUG-01, C-SUG-05 (gesundheitliche Relevanz); stützt C-SOD-01.
- Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?
In der EU/Deutschland direkt anwendbar.
- Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?
Es kann keine sichere tägliche Zuckermenge nennen; es zeigt nicht, dass Zucker schädlich ist, wenn er keine zusätzlichen Kalorien liefert – außer bei Karies.
In dieser Gruppe ist keine Studie als besonders wichtig markiert.
Studien, die der Behauptung widersprechen oder sie einschränken (0)
Keine Studien in dieser Gruppe.
Studien mit gemischten oder unklaren Ergebnissen (0)
Keine Studien in dieser Gruppe.
Regionale Einordnung
Deutschland / EU
Übertragbar; keine EU-spezifischen Daten gesichtet.
Ägypten
Zuckergesüßte Erfrischungsgetränke werden in Ägypten weithin verkauft. Für diese Behauptung wurde keine Ägypten-spezifische Studie gesichtet; es ist nicht bekannt, dass sich die physiologischen Mechanismen und Kohortenbefunde je nach Land unterscheiden, die absoluten Risiken hängen aber vom lokalen Konsum und den lokalen Erkrankungsraten ab.
Was gilt in meinem Land?
Allgemeine wissenschaftliche Bewertung
Überwiegend richtig Zuckerhaltige Limonaden gehen mit Gicht einher; „verdoppeln“ ist ein leichtes Aufrunden einer ungenauen Schätzung.
Für diese Aussage sind folgende Bereiche der Lebensmittelsicherheit relevant:
- Zusatzstoffe und Verarbeitung
Honig, Zucker, Süßwaren
Wählen Sie ein Land, um die geprüften Informationen dafür zu sehen.
Aussagegrenzen: Rechtliche Regeln beschreiben, was erlaubt ist, nicht, was jedes einzelne Lebensmittel enthält. Messdaten stammen aus Stichproben und sind nur mit ihren Methodenangaben aussagekräftig.
Quellenverzeichnis
- Soft drinks, fructose consumption, and the risk of gout in men: prospective cohort study.. Choi HK, Curhan G. BMJ 2008 · PMID 18244959 · DOI 10.1136/bmj.39449.819271.BE
- Fructose intake and risk of gout and hyperuricemia: a systematic review and meta-analysis of prospective cohort studies.. Jamnik J et al.. BMJ Open 2016 · PMID 27697882 · DOI 10.1136/bmjopen-2016-013191
- Dietary sugar consumption and health: umbrella review.. Huang Y et al.. BMJ 2023 · PMID 37019448 · DOI 10.1136/bmj-2022-071609
- Tolerable upper intake level for dietary sugars.. EFSA NDA Panel et al.. EFSA J 2022 · PMID 35251356 · DOI 10.2903/j.efsa.2022.7074