Potenziell falsch Evidenzsicherheit: moderat vorläufig C-SUP-06

Multivitamine, Eisen, Folsäure, B6, Magnesium, Zink und Kupferpräparate erhöhten die Sterblichkeit, und Folsäure (mit B12) erhöhe Krebs.

Fazit: Wahrscheinlich falsch: Randomisierte Studien zeigen nicht, dass Multivitamine oder Folsäure Sterblichkeit oder Krebs erhöhen.

Originalaussage

وفي دراسة Iowa Women's Health ارتبط استعمال المتعددات والحديد والنحاس وحمض الفوليك بزيادة الوفيات على مدى 22 سنة.

keine wörtliche Aussage – sinngemäße Wiedergabe. Übersetzung durch das Projekt; maßgeblich ist der arabische Wortlaut.

Übersetzung

Multivitamine, Eisen, Folsäure, B6, Magnesium, Zink und Kupferpräparate erhöhten die Sterblichkeit, und Folsäure (mit B12) erhöhe Krebs.

Herkunft

Quellenstatus
Archiv-Redaktion
Zuschreibung
Archivredaktion (eltayebat.com); nicht als Elawadys eigene Worte verifiziert
Herkunft
https://eltayebat.com/rule/oral-supplements/
Unsicherheit der Zuschreibung
Von den Archivbetreibern verfasst; die Auswahl der Studien stammt vom Archiv, nicht unbedingt von Elawady.
Behaupteter Wirkmechanismus

Nicht angegeben.

Behaupteter gesundheitlicher Effekt

Höhere Gesamtsterblichkeit; Krebs.

Betroffene Bevölkerungsgruppe

Ältere Frauen (Iowa); Patientinnen und Patienten mit Herzkrankheit (Norwegen).

Geografische Einschränkung durch Elawady

keine gefunden

Wissenschaftliche Bewertung

Potenziell falsch – Die verfügbaren Hinweise sprechen eher gegen die Aussage, sind aber nicht eindeutig.

Evidenzsicherheit: moderat – Weitere Forschung könnte die Einschätzung noch beeinflussen.

1. Was wurde behauptet?

Gängige Vitamin-/Mineralstofftabletten erhöhten Todesfälle und Krebs.

2. Was ist daran nachweislich richtig?

Iowa (A-SUP-06): Multivitaminpräparate HR 1,06 (1,02–1,10), Eisen HR 1,10, Folsäure HR 1,15 (1,00–1,32), Kupfer HR 1,45 – Zusammenhänge bei älteren Frauen. Das ist eine schwache, hypothesengenerierende Stütze: Mehrere Zusammenhänge (B6, Folsäure, Magnesium, Zink) würden die eigene Bonferroni-Schwelle der Autorinnen und Autoren (P = 0,0033) nicht erreichen, einige änderten bei Adjustierung für den Lebensstil die Richtung, die Autorinnen und Autoren warnen vor einer kausalen Interpretation, und das robusteste Signal betrifft Eisen; eine Analyse von Folsäure/B12 und Krebs wird nicht berichtet. Ebbing 2009: Folsäure + B12 bei norwegischen Herzpatientinnen und -patienten mit mehr Krebs verbunden (HR 1,21).

3. Was ist falsch oder übertrieben?

Zusammenhänge aus selbstberichteten Kohortendaten können keinen Schaden belegen; Anwendende von Präparaten unterscheiden sich von Nichtanwendenden (z. B. Einnahme wegen Krankheit). Metaanalysen von RCTs zeigen keinen Effekt von Multivitaminen auf die Sterblichkeit und keinen signifikanten Effekt von Folsäure auf Krebs. Das Archiv lässt weg, dass Calcium in derselben Kohorte invers mit der Sterblichkeit verbunden war.

4. Was bleibt ungeklärt?

Langzeiteffekte (>10 Jahre) hochdosierter Folsäure sind weniger untersucht.

5. Welche Studien sprechen dafür?

A-SUP-06, A-SUP-17, A-SUP-18.

6. Welche Studien sprechen dagegen?

A-SUP-26 (Metaanalyse von RCTs, RR 0,98), Vollset 2013 (I-SUP-07), O'Connor 2022 (I-SUP-08), A-SUP-25 (PHS II, Gesamtsterblichkeit HR 0,94, n. s.).

7. Was gilt für Deutschland und Europa?

Gilt gleichermaßen.

8. Was ist über Ägypten bekannt?

Gilt gleichermaßen.

9. Welche praktische Schlussfolgerung ist angemessen?

Routinemäßige Präparate sind für gut ernährte Menschen nicht nötig, aber es gibt keine gute Evidenz, dass Multivitamine in Standarddosis oder Folsäure das Leben verkürzen.

Bewertungsdetails

Begründung der Evidenzsicherheit

Die Sterblichkeitsbehauptung stützt sich auf eine Beobachtungskohorte mit selbstberichteter Einnahme von Präparaten (Iowa; HR 1,06–1,15, Kupfer 1,45). Eine Metaanalyse von 21 RCTs (91.074 Personen) fand keinen Effekt von Multivitamin-Multimineral-Präparaten auf die Sterblichkeit (RR 0,98); eine Metaanalyse individueller Teilnehmerdaten aus 13 Folsäure-RCTs (49.621 Personen) fand keinen signifikanten Effekt auf die Krebsinzidenz (RR 1,06, 0,99–1,13). Das norwegische Signal (Ebbing 2009) wurde in der gepoolten Analyse nicht bestätigt.

Quellenqualität

Beobachtungskohorte als Beleg für Schaden dargestellt; die RCT-Evidenz weist auf keinen Effekt hin.

Regionale Übertragbarkeit

Hoch.

Individuelle Ausnahmen

Eisenüberladungskrankheiten (Hämochromatose) sind ein echter Grund, Eisenpräparate zu meiden.

Regionaler Geltungsanspruch
allgemein (biologisch/medizinisch)
Zuletzt überprüft
25. Oktober 2026 vorläufig

Einfach erklärt

Eine große Befragung älterer amerikanischer Frauen fand, dass diejenigen, die bestimmte Vitamin- und Mineralstofftabletten einnahmen, etwas häufiger starben. Solche Befragungen können aber Ursache und Wirkung nicht zeigen. Als die Tabletten in randomisierten Studien geprüft wurden, erhöhten sie die Todesfälle nicht, und Folsäure erhöhte Krebs nicht.

Studien zu dieser Behauptung

Studien, die die Behauptung unterstützen (2)

  • Nahrungsergänzungsmittel und Sterblichkeit bei älteren Frauen

    Mursu J et al.. Arch Intern Med 2011 · PMID 21987192 · DOI 10.1001/archinternmed.2011.445
    Kohortenstudievom Tayebat-Archiv zitiertVolltext geprüft★ wichtige Studie

    Mehrere Präparate gingen mit etwas mehr Todesfällen einher; Calcium mit weniger.

    Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: niedrig · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung

    Originalpublikation · Wissenschaftliche Details

    Studie einfach erklärt
    Was wollten die Forschenden herausfinden?

    Sterblichkeit unter Präparaten.

    Wie wurde die Studie durchgeführt?

    Kohortenstudie.

    Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

    38.772 Frauen.

    Was wurde tatsächlich festgestellt?

    Kleine Zusammenhänge in beide Richtungen.

    Wie groß war der beobachtete Effekt?

    HR 1,06 (MV), 0,91 (Ca).

    Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

    Kein Beweis für einen Schaden.

    Welche Einschränkungen hat die Studie?

    Confounding.

    Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

    Stützt teilweise; widerspricht der Calcium-Behauptung.

    Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

    Mäßig.

    Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

    Kausalität.

    Wissenschaftliche Details →

  • Folsäure + B12 und Krebs in Norwegen

    Ebbing M et al.. JAMA 2009 · PMID 19920236 · DOI 10.1001/jama.2009.1622
    Randomisierte kontrollierte Studievom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft

    Mehr Krebs und Todesfälle mit Folsäure plus B12 bei Herzpatientinnen und -patienten.

    Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: moderat · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung

    Originalpublikation · Wissenschaftliche Details

    Studie einfach erklärt
    Was wollten die Forschenden herausfinden?

    Krebs unter B-Vitaminen.

    Wie wurde die Studie durchgeführt?

    Gepoolte RCTs.

    Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

    6.837.

    Was wurde tatsächlich festgestellt?

    Mehr Krebs.

    Wie groß war der beobachtete Effekt?

    HR 1,21.

    Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

    Unsicheres Signal.

    Welche Einschränkungen hat die Studie?

    Sekundär.

    Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

    Stützt teilweise.

    Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

    Norwegen.

    Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

    Allgemeinen Schaden.

    Wissenschaftliche Details →

Studien, die der Behauptung widersprechen oder sie einschränken (4)

  • Multivitamine und Tod – Studien

    Macpherson H et al.. Am J Clin Nutr 2013 · PMID 23255568 · DOI 10.3945/ajcn.112.049304
    Metaanalysevom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft

    Kein Effekt auf die Sterblichkeit.

    Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: hoch · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung

    Originalpublikation · Wissenschaftliche Details

    Studie einfach erklärt
    Was wollten die Forschenden herausfinden?

    Sterblichkeit.

    Wie wurde die Studie durchgeführt?

    Metaanalyse.

    Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

    91.074.

    Was wurde tatsächlich festgestellt?

    Kein Effekt.

    Wie groß war der beobachtete Effekt?

    RR 0,98.

    Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

    Weder Schaden noch Nutzen.

    Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

    Widerspricht der Sterblichkeitsbehauptung.

    Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

    Übertragbar.

    Wissenschaftliche Details →

  • Folsäure und Krebs – 50.000 Studienteilnehmende

    Vollset SE et al.. Lancet 2013 · PMID 23352552 · DOI 10.1016/S0140-6736(12)62001-7
    Metaanalyseunabhängige GegenprüfungVolltext geprüft★ wichtige Studie

    Kein signifikanter Effekt von Folsäure auf Krebs über etwa 5 Jahre.

    Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Nein · Methodische Qualität: hoch · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung

    Originalpublikation · Wissenschaftliche Details

    Studie einfach erklärt
    Was wollten die Forschenden herausfinden?

    Folsäure und Krebs.

    Wie wurde die Studie durchgeführt?

    IPD-Metaanalyse.

    Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

    49.621.

    Was wurde tatsächlich festgestellt?

    Kein signifikanter Effekt.

    Wie groß war der beobachtete Effekt?

    RR 1,06 (0,99–1,13).

    Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

    Folsäure verursacht kurzfristig keinen Krebs.

    Welche Einschränkungen hat die Studie?

    5 Jahre.

    Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

    Widerspricht C-SUP-06.

    Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

    Übertragbar.

    Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

    Sehr langfristige Wirkungen.

    Wissenschaftliche Details →

  • USPSTF-Evidenzreview 2022

    O'Connor EA et al.. JAMA 2022 · PMID 35727272 · DOI 10.1001/jama.2021.15650
    Systematischer Reviewunabhängige Gegenprüfungnur Abstract geprüft★ wichtige Studie

    Nahrungsergänzungsmittel boten wenig oder keinen Schutz; Beta-Carotin war schädlich; mit Multivitaminen etwas weniger Krebsfälle.

    Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: hoch · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung

    Originalpublikation · Wissenschaftliche Details

    Studie einfach erklärt
    Was wollten die Forschenden herausfinden?

    Nutzen/Schäden von Nahrungsergänzungsmitteln.

    Wie wurde die Studie durchgeführt?

    Systematischer Review.

    Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

    739.803.

    Was wurde tatsächlich festgestellt?

    Wenig Nutzen; einige Schäden.

    Wie groß war der beobachtete Effekt?

    OR 0,93 Multivitamine/Krebs; 1,20 Beta-Carotin/Lungenkrebs.

    Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

    Nahrungsergänzungsmittel sind keine Vorbeugestrategie.

    Welche Einschränkungen hat die Studie?

    Gilt nicht bei Mangel.

    Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

    Gemischt.

    Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

    Übertragbar.

    Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

    Wirkungen bei Menschen mit Mangel.

    Wissenschaftliche Details →

  • PHS II: Multivitamine und Herzkrankheiten

    Sesso HD et al.. JAMA 2012 · PMID 23117775 · DOI 10.1001/jama.2012.14805
    Randomisierte kontrollierte Studievom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft

    Keine Verringerung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen; kein Anstieg der Todesfälle.

    Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Ja · Methodische Qualität: hoch · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung

    Originalpublikation · Wissenschaftliche Details

    Studie einfach erklärt
    Was wollten die Forschenden herausfinden?

    Kardiovaskuläre Prävention.

    Wie wurde die Studie durchgeführt?

    RCT.

    Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

    14.641.

    Was wurde tatsächlich festgestellt?

    Kein Effekt.

    Wie groß war der beobachtete Effekt?

    HR 1,01.

    Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

    Für das Herz nicht nötig.

    Welche Einschränkungen hat die Studie?

    Ärzte.

    Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

    Stützt C-SUP-01; widerspricht C-SUP-06.

    Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

    Übertragbar.

    Wissenschaftliche Details →

Studien mit gemischten oder unklaren Ergebnissen (1)

  • Folsäure und Darmpolypen

    Cole BF et al.. JAMA 2007 · PMID 17551129 · DOI 10.1001/jama.297.21.2351
    Randomisierte kontrollierte Studievom Tayebat-Archiv zitiertnur Abstract geprüft

    Keine Vorbeugung von Polypen; möglicher Anstieg fortgeschrittener Läsionen (grenzwertig).

    Unterstützt die Studie die konkrete Behauptung? Teilweise · Methodische Qualität: moderat · Evidenzsicherheit: siehe Gesamtbewertung der Behauptung

    Originalpublikation · Wissenschaftliche Details

    Studie einfach erklärt
    Was wollten die Forschenden herausfinden?

    Vorbeugung von Adenomen.

    Wie wurde die Studie durchgeführt?

    RCT.

    Wie viele Menschen, Tiere oder Proben wurden untersucht?

    1.021.

    Was wurde tatsächlich festgestellt?

    Kein Nutzen.

    Wie groß war der beobachtete Effekt?

    RR 1,04; 1,67 fortgeschritten.

    Was bedeuten die Ergebnisse im Alltag?

    Gegen Polypen nicht nützlich.

    Welche Einschränkungen hat die Studie?

    Ausfälle (Attrition).

    Was sagt sie über Elawadys konkrete Behauptung aus?

    Gemischt.

    Gelten die Ergebnisse auch für Deutschland und Europa?

    Übertragbar.

    Was lässt sich aus dieser Studie ausdrücklich nicht schließen?

    Schaden bei Anreicherungsdosen.

    Wissenschaftliche Details →

Regionale Einordnung

Deutschland / EU

Gilt gleichermaßen.

Ägypten

Gilt gleichermaßen.

Was gilt in meinem Land?

Allgemeine wissenschaftliche Bewertung

Potenziell falsch Wahrscheinlich falsch: Randomisierte Studien zeigen nicht, dass Multivitamine oder Folsäure Sterblichkeit oder Krebs erhöhen.

Diese Aussage betrifft biologische oder medizinische Zusammenhänge. Die wissenschaftliche Bewertung oben gilt unabhängig vom Land; länderspezifische Lebensmitteldaten ändern sie nicht.

Quellenverzeichnis

  1. Dietary supplements and mortality rate in older women: the Iowa Women's Health Study.. Mursu J et al.. Arch Intern Med 2011 · PMID 21987192 · DOI 10.1001/archinternmed.2011.445
  2. Cancer incidence and mortality after treatment with folic acid and vitamin B12.. Ebbing M et al.. JAMA 2009 · PMID 19920236 · DOI 10.1001/jama.2009.1622
  3. Multivitamin-multimineral supplementation and mortality: a meta-analysis of randomized controlled trials.. Macpherson H et al.. Am J Clin Nutr 2013 · PMID 23255568 · DOI 10.3945/ajcn.112.049304
  4. Effects of folic acid supplementation on overall and site-specific cancer incidence during the randomised trials: meta-analyses of data on 50,000 individuals.. Vollset SE et al.. Lancet 2013 · PMID 23352552 · DOI 10.1016/S0140-6736(12)62001-7
  5. Vitamin and Mineral Supplements for the Primary Prevention of Cardiovascular Disease and Cancer: Updated Evidence Report and Systematic Review for the US Preventive Services Task Force.. O'Connor EA et al.. JAMA 2022 · PMID 35727272 · DOI 10.1001/jama.2021.15650
  6. Multivitamins in the prevention of cardiovascular disease in men: the Physicians' Health Study II randomized controlled trial.. Sesso HD et al.. JAMA 2012 · PMID 23117775 · DOI 10.1001/jama.2012.14805
  7. Folic acid for the prevention of colorectal adenomas: a randomized clinical trial.. Cole BF et al.. JAMA 2007 · PMID 17551129 · DOI 10.1001/jama.297.21.2351

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